Lehm – Forschungsprojekte

inkl. Links zu den Forschungsberichten

 

Projekttitel Clay to stay – Ausweitung der Lehmanwendung im Bausektor durch Aufbau eines Prüfnetzwerks

Projektleitung

Projektbeteiligung & Projektpartner

 

Förderstellen

IBO – Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie – DI Ute Muñoz-Czerny

KMFA – KMU-Forschung Austria
BTI – Bautechnisches Institut
AEE INTEC – ARGE Erneuerbare Energie / Institut für nachhaltige Technologien
Architekt Andreas Breuss
ARGE Lehmbau-BOKU (Hubert Feiglstorfer)

BMDW – BM für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Strategisches ACR-Projekt

Laufzeit / Status 2021 – 2023
Projektbeschreibung Herstellungsprozesse und Transport von Baumaterialien sind energieintensiv und verursachen hohe CO2-Emissionen. Zudem stellen zahlreiche Baumaterialien aufgrund ihres Stör- und Schadstoffanteils ein Gesundheits- und Entsorgungsproblem dar. Regional vorhandener Lehm kann bei entsprechender Aufbereitung und Verarbeitung konventionelle Materialien ersetzen und hilft, sowohl Herstellungsprozesse als auch Transportwege einzusparen. Im Rahmen des Projektes wird eine Dienstleistung zur raschen und niederschwelligen Prüfung von Ortlehm sowie ein Netzwerk aus ExpertInnen in Planung, Material-, Bauteilprüfung und Bauphysik zur Lehmanwendung aufgebaut.
Content https://www.ibo.at/forschung/referenzprojekte/data/clay-to-stay

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Projekttitel Lehmmauerwerk: Entwurfs- und Konstruktionsgrundsätze für eine Breitenanwendung im Wohnbau unter Berücksichtigung klimatischer Bedingungen gemäßigter Zonen am Beispielstandort Deutschland

Projektleitung

Projektbeteiligung & Projektpartner

 

Förderstellen

Prof. Dr.-Ing. Wolfram Jäger / TU Dresden, Fakultät Architektur, Lehrstuhl für Tragwerksplanung

Dipl.-Ing. Raik Hartmann – Projektbearbeitung
Jäger und Bothe Ingenieure GmbH (Chemnitz, Deutschland)
Jäger Ingenieure GmbH (Radebeul, Deutschland)
Stern Zürn Architekten (Basel, Schweiz)

Forschungsinitiative „Zukunft Bau“
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (Deutschland)
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Deutschland)

Laufzeit / Status 2015 – 2018 (abgeschlossen)
Projektbeschreibung Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, das Vertrauen in die Standsicherheit von Wohngebäuden aus Lehmmauerwerk zu fördern. Dafür werden im Rahmen dieser Forschung verschiedene Baustoffprüfungen mit Prüfkörpern verschiedener Hersteller durchgeführt, wobei insbesondere das Festigkeitsverhalten in Abhängigkeit von der relativen Luftfeuchtigkeit untersucht wird. Basierend auf den Ergebnissen der Studie wird im Anschluss ein Bauteilkatalog für den Lehmmauerwerksbau erstellt und wesentliche Planungs- und Konstruktionsprinzipien festgelegt. Abschließend wird die Bauweise einer ökologischen Bewertung unterzogen.
Content

Kurzbericht (Fraunhofer Verlag): https://www.irbnet.de/daten/kbf/kbf_d_F_3109.pdf

  • Der Kurzbericht fasst die durchgeführten Materialprüfungen und Forschungsergebnisse zusammen und gibt einen kurzen Einblick in die daraus abgeleiteten Konstruktionsprinzipien und Bauteile.

Abschlussbericht (Fraunhofer Verlag): https://www.irbnet.de/daten/rswb/19119019104.pdf

  • Der Abschlussbericht umfasst eine detaillierte Zusammenstellung aller angewandten Baustoffprüfungen sowie deren Ergebnisse. Zusätzlich enthält er sämtliche daraus abgeleiteten Planungs- und Konstruktionsprinzipien, den vollständigen Bauteilkatalog und eine ökologische Bewertung der Lehmmauerwerk-Bauweise.

Interview mit Prof. Dr.-Ing. Jäger: https://www.dabonline.de/2019/01/31/lehmbau-mehr%C2%ADgeschossig-lehm-architektur-baumaterial/

Interview mit Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Jäger über einen geplanten Musterbau zum Forschungsprojekt

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Projekttitel Robotergestützte Fabrikation von Bauteilen aus Stampflehm

Projektleitung

 

Projektbeteiligung & Projektpartner

 Förderstellen

 

Univ.Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft / TU Braunschweig, Institut für Tragwerksentwurf

Joschua Gosslar (ITE, TU Braunschweig)
Johannes Oechsler (ITE, TU Braunschweig)
Charlotte Delille (ITE, TU Braunschweig)
Federica Loccarini (Department of Civil and Environmental Engineering, University of Florence)

Forschungsinitiative „Zukunft Bau“
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (Deutschland)
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Deutschland)

Laufzeit / Status 2019 – 2021 (laufend)
Projektbeschreibung Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Automatisierung der Herstellung von Stampflehmbauteilen. Durch die Entwicklung eines praxistauglichen und wirtschaftlichen Verfahrens soll die traditionell zeit- und arbeitsintensive Stampflehmbauweise optimiert und in eine zukunftsweisende Anwendung überführt werden. Im Zuge der Forschung wird daher ein vollständig automatisiertes Herstellungsverfahren für die Vorproduktion von Stampflehmelementen angestrebt. Durch den Entfall aufwendiger Schalungs- und Verdichtungsarbeiten sollen Errichtungszeiten wesentlich verkürzt werden, die Optimierung des Produktionsprozesses soll dabei zudem Systemschwächungen wie Schwindrisse deutlich reduzieren.
Content

Video-Projektvorstellung (TU Braunschweig): https://www.youtube.com/watch?v=bNWNLwItuRg&feature=emb_logo

–         Das Video gibt einen Einblick in den Entwicklungsprozess der robotergestützten Stampflehmfertigung vom Studentenprojekt bis zum derzeitigen Forschungsstand und zeigt, wie eine vollautomatisierte Stampflehmproduktion zukünftig aussehen kann.

Artikel der Deutschen Bauzeitung: https://www.dbz.de/artikel/dbz_Robotische_Fabrikation_von_Bauteilen_aus_Stampflehm_3390495.html

–         Der Artikel der Deutschen Bauzeitung zeigt, welche Stärken und Schwächen das Bauen mit Stampflehm birgt und bildet den aktuellen Stand der Technik ab. Darauf aufbauend wird das Forschungsprojekt und die digitale Baufabrikation vorgestellt und ein erstes Fazit über den Forschungsstand gezogen.

Projektbeschreibung des Fraunhofer Verlags: https://www.irb.fraunhofer.de/bauforschung/baufolit/projekt/Robotergestützte-Fabrikation-von-Bauteilen-aus-Stampflehm/20190130/

–         Die Projektbeschreibung fasst das Forschungsvorhaben des Projekts zusammen. Auf dieser Seite wird zu einem späteren Zeitpunkt auch der Abschlussbericht des Projekts abrufbar sein.

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Projekttitel LEHM.konkret

Projektleitung

 

Förderstellen

Dipl.-Ing. Christine Kunze
Wienerberger GmbH
Ecoplus – ehem. Ökobau Cluster NÖ
Dr. Tobias Waltjen / Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie GmbH (IBO)

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft m.b.H. (FFG) / protec-NET plus

Laufzeit / Status 2004-2006 (abgeschlossen)
Projektbeschreibung Die Studie LEHM.konkret verfolgt das Ziel, Lehmsteine seriell zu fertigen und dadurch eine Breitenanwendung des Produkts im Wohn- und Gewerbebau zu ermöglichen. Das Forschungsprojekt gliedert sich in die Untersuchung unterschiedlicher Lehmmischungen und deren Eigenschaften, die Entwicklung eines möglichst effizienten Steinformats mit optimaler Lochung, die Erstellung von Planungsrichtlinien für die Anwendung des Produkts gemäß Passivhausstandard und die Realisierung eines Musterbaus in Lehmsteinbauweise.
Content

Schlussbericht

http://netzwerklehm.at/wp-content/uploads/2020/12/endbericht_protecnet_v7_1_final30nov06.pdf

–         Der Abschlussbericht der LEHM.konkret-Studie bietet einen Überblick der verschiedenen Abschnitte des Forschungsprojekts von der Entwicklung der geeigneten Lehmmischung bis hin zu den Schwierigkeiten in der Umsetzung des Musterhauses.

Anhänge zum Schlussbericht

Die Anhänge 1-7 zum Schlussbericht erlauben einen detaillierten Einblick die Forschungsergebnisse des Projekts.

–         Anhang 1: Testung verschiedener Lehmmischungen und deren Baustoffeigenschaften (Materialprüfungen)
–         Anhang 2: Produktdatenblatt des entwickelten Lehmziegels
–         Anhang 3: detaillierte Ökobilanzierung des entwickelten Lehmziegels verglichen mit konventionellen Ziegeln
–         Anhang 4: Präsentation zum geplanten LEHM.konkret-Musterbau „Sonnenquartier in Giesenbach“
–         Anhang 5: Baudetails zum geplanten LEHM.konkret-Musterbau „Sonnenquartier in Giesenbach“
–         Anhang 9: Fotodokumentation des umgesetzten LEHM.konkret-Musterhauses im Marchfeld

„Der Standard“ – Artikel

http://netzwerklehm.at/wp-content/uploads/2020/12/standard-artikel-lehmziegel-vom-4.3.2006.pdf

–         „Der Standard“ spricht mit Lehmbauern über die Einsatzmöglichkeiten von Lehm in Österreich und ergründet, weshalb sich eine serielle Lehmsteinproduktion in Zukunft lohnen kann.

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Projekttitel

Mineralischer Zusatz LCW für wasserunempfindliche Lehmbaustoffe (Folgeprojekt zu Lehm.konkret)

Projektleitung

Auftraggeber

Institut für Ziegelforschung Essen (D)

Wienerberger AG

Laufzeit / Status

2010 (abgeschlossen)

Projektbeschreibung

Im Fokus der Studie steht die Entwicklung eines Zusatzstoffes für Lehmziegel in Form einer rein mineralischen Mischung, die die Wasserbeständigkeit des Lehms verbessert. Für das kalterhärtende System „LCW“ (loam conditioner for water resistancy) werden dabei unterschiedliche Zusammensetzungen des Zusatzstoffes in Kombination mit verschiedenen Lehmmischungen getestet und der Einfluss des Zusatzes auf den Lehmziegel untersucht.

Content

Schlussbericht

http://netzwerklehm.at/wp-content/uploads/2020/12/folgeprojekt_lehmkonkret_izf-essen.pdf

–         Der Schlussbericht des Forschungsprojekts gibt einen detaillierten Überblick über die durchgeführten Versuchsreihen und deren Ergebnisse. Neben einer umfassenden Beschreibung der mit LCW hergestellten Lehmeigenschaften wird auch auf die Zusammensetzung des Zusatzstoffes und die Verträglichkeit mit unterschiedlichen Lehmmischungen eingegangen.

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Projekttitel Lehm-Passiv-Bürohaus Tattendorf

Projektleitung

Projektbeteiligte

 

 

 

Förderstellen

Roland Meingast / Fa. natur&lehm Lehmbaustoffe GmbH

Arch. Prof. Dipl.Ing. Wolfgang Reinberg / Architekturbüro Reinberg ; Dr. Karlheinz Hollinsky & Partner Ziviltechnikerges.m.b.H. ; Ing. Erich Longin / Fa. Longin Holzbau GmbH ; Franz u. Andreas Zöchbauer / Fa. Zöchbauer ; Akad. Malerin Irena Racek ; Arch. Bernhard Oberrauch ; Ing. Franz Waxmann ; Dipl.-Ing. Jürgen Obermaier Techn. Büro Käferhaus ; Dipl.-Ing. Dr. Walter Felber ; Mag. Michael Ölinger ; Anton Vorauer / WWF ;

Ing. Gerald Wittmann ; Prof Dipl.-Ing. Peter Pauli / Universität der Bundeswehr München ; Dipl.-Ing. Walter Leiler / TBL Techn. Büro Dipl.-Ing. Leiler ; Ing. Werner Vogel / Managementbüro für Forschung und Entwicklung

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie / Haus der Zukunft, Programm Nachhaltig Wirtschaften

Laufzeit / Status 2002-2005 (abgeschlossen)
Projektbeschreibung Ziel des Projekts ist die Umsetzung eines Passivhauses aus nachhaltigen Baustoffen, um diese besonders energieeffiziente Art des Bauens auch aus dem Aspekt der verwendeten Materialien ressourcenschonend und umweltfreundlich weiterzuentwickeln. Anhand eines Büro-Musterhauses in Tattendorf (NÖ) wird ein neues Bausystem aus Holz und Lehm erarbeitet und unter realen Gegebenheiten getestet. Das Bürogebäude dient heute als Firmensitz der Firma Lopas, die auch das entwickelte Bausystem weiterbetreibt.
Content

Kurzbericht (Nachhaltig Wirtschaften): https://nachhaltigwirtschaften.at/de/hdz/projekte/lehm-passiv-buerohaus-tattendorf.php

–         Der Kurzbericht fasst die Motivation und wesentlichen Inhalte der Musterhaus-Studie zusammen und gibt einen Überblick über die wichtigsten Forschungsergebnisse.

Endbericht (Nachhaltig Wirtschaften): https://nachhaltigwirtschaften.at/resources/hdz_pdf/endbericht_tattendorf_id2558.pdf?m=1469659765&

–         Der Projektbericht zeigt im ersten Abschnitt den Baustellenablauf in Form einer Fotodokumentation. Anschließend werden die angewandten Planungskonzepte hinsichtlich der Passivbauweise im Allgemeinen sowie der Lehmbauweise im Speziellen erläutert.

Energetische und baubiologische Begleituntersuchung (Nachhaltig Wirtschaften):

Übersichtsbericht: https://nachhaltigwirtschaften.at/resources/hdz_pdf/messprojekt_uebersichtsbericht_tattendorf.pdf?m=1469660437&

Detailbericht: https://nachhaltigwirtschaften.at/resources/hdz_pdf/endbericht_0965_ibk_tattendorf.pdf?m=1469659860&

–         Der Bericht der energetischen und baubiologischen Begleituntersuchung beschreibt nochmals das entwickelte Bausystem, die Eckdaten des Musterhauses und Funktionsweise der Haustechnik. Anschließend werden hier die Ergebnisse des energetischen Monitorings (z.B. Raumklima, Energiebilanz) zusammengefasst.

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Projekttitel Optimierung ökologischer Konstruktionskomponenten für die industrielle Serienproduktion von Fertigteilen: „System Lehm-Passivhaus Tattendorf“

Projektleitung

Förderstellen

Herbert Kirl MBA / Lopas AG
Roland Meingast / Lopas AG

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie / Haus der Zukunft, Programm Nachhaltig Wirtschaften

Laufzeit / Status Bis 2012 (abgeschlossen)
Projektbeschreibung Das Forschungsprojekt baut auf die Ergebnisse der Vorgängerstudie „Lehm-Passiv-Bürohaus Tattendorf“ auf und beschäftigt sich mit der Optimierung des zuvor entwickelten Bausystems. Im Zuge des Projekts werden die einzelnen Baustoffschichten überprüft, in ihrer Zusammensetzung verbessert und anhand von 1:1-Modellen getestet. Zudem wird eine Optimierung der Fertigungstechnik angestrebt, um die industrielle Herstellung des Bauteilsystems wirtschaftlicher umzusetzen und bestehende Produktionsprobleme auszuräumen.
Content

Kurzbericht (Nachhaltig Wirtschaften): https://nachhaltigwirtschaften.at/de/hdz/projekte/optimierung-oekologischer-konstruktionskomponenten-fuer-die-industrielle-serienproduktion-von-fertigteilen-system-lehm-passivhaus-tattendorf.php

–         Der Kurzbericht fasst die Motivation und wesentlichen Inhalte der Studie zusammen und gibt einen Überblick über die wichtigsten Forschungsergebnisse.

Endbericht (Nachhaltig Wirtschaften): https://nachhaltigwirtschaften.at/resources/hdz_pdf/endbericht_1205_lopas_lph_optimierung.pdf?m=1469660202&

–         Der Projektbericht gibt einen detaillierten Überblick über die Problemstellungen, die sich im Zuge des Fertigungsprozesses der ersten Lehm-Passiv-Bürohaus-Studie gezeigt haben und beschreibt die durchgeführten Testläufe zur Produktions- und Systemoptimierung.

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Projekttitel Massive Lehmbauweise im verdichteten Flachbau unter Berücksichtigung der regionalen Wertschöpfung

Projektleitung 

Förderstellen

Andreas Breuss
ARGE Architekten ZT Dipl. Arch. Neil Harkess

Niederösterreichische Wohnbauforschung

Laufzeit / Status abgeschlossen – Patent beantragt
Projektbeschreibung Die Studie erforscht unterschiedliche Formen des Lehmbaus auf ihre Eignung als zeitgemäße Lehmbauweise und verfolgt dabei das Ziel, ein standardisiertes Lehmbausystem für den niederösterreichischen Markt zu entwickeln. Anhand der Untersuchung von bauphysikalischen, statischen und wirtschaftlichen Eigenschaften dreier bekannter Lehmbaupraktiken wird gezeigt, wo die Stärken und Schwächen der jeweiligen Systeme liegen und inwieweit sie sich für den Einsatz im niederösterreichischen Flachbau eignen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen wird anschließend ein Holz-Lehm-Verbundsystem abgeleitet, das insbesondere auf die Parameter Vorfertigung, Wirtschaftlichkeit, regionale Wertschöpfung und Ökologie geprüft wird.
Content

Endbericht (Land Niederösterreich): http://www.noe.gv.at/noe/Wohnen-Leben/2217.pdf

–         Der für die niederösterreichische Wohnbauforschung erstellte Endbericht fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Studie zusammen. Dabei wird zunächst ein Überblick über die drei untersuchten Lehmbauweisen gegeben und anschließend das neu entwickelte Holz-Lehm-Verbundsystem vorgestellt. Neben einer umfassenden bauphysikalischen Bewertung enthält der Endbericht auch einen Auszug der Bauteilaufbauten und -anschlüsse.

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Projekttitel Vivihouse – TU Wien Forschungsprojekt

Projektleitung

 

 

Konsortium

Dipl.-Ing. Nikolas Kichler (Konzeption, Projektentwicklung)
Dipl.-Ing. Mikka Fürst MEng. (Ausführung, Umsetzung)
Mag.arch. Paul Adrian Schulz (Entwurf, Präsentation)
Dilay Türe (Entwurf)
Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Karin Stieldorf (Bauphysik, Klimadesign)

TU Wien, RWT Plus, Lukas Lang Building Technologies, asbn, Käferhaus, zunder zwo, Wout Kichler Filmproduktion

Laufzeit / Status 2017-2020 (abgeschlossen)
Projektbeschreibung Das Vivihouse wurde im Zuge eines TU-Forschungsprojektes entwickelt und stellt ein innovatives und modulares Holzbausystem für mehrgeschossige Gebäude dar. Die Bauweise aus tragendem Holzskelett, Strohdämmung und Lehmputz soll das nachhaltige Bauen durch den Open Source Gedanken und die Möglichkeit zur Selbstbauweise für alle Gesellschaftsschichten erschwinglich machen. Das System zielt dabei auf ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit, Langlebigkeit und Rückbaubarkeit ab, um es flexibel und bedarfsorientiert einsetzen zu können.
Content

Homepage Vivihouse: https://www.vivihouse.cc

–         Auf der Vivihouse-Homepage werden laufend Neuigkeiten zum Forschungsprojekt hochgeladen und interessante Ausschnitte aus der Forschungsarbeit präsentiert.

Toolkit für den urbanen Selbstbau: https://issuu.com/vivihouse/docs/f__rst-kichler-schulz_toolkit_f__r_

–         Im Rahmen eines Vorprojekts wurde ein Toolkit für urbanen Selbstbau erstellt, das Erkenntnisse aus der Selbstbaupraxis, dem mehrgeschossigen Holzbau und dem ökologischen Bauen zusammenfasst. Das Magazin kann auch über die Homepage (Reiter „Toolkit“) aufgerufen werden.

Bilder vom Vivihouse-Workshop 2019: http://baubiologie.at/strohballenbau/neue-vivihouse-workshops-im-juni-und-september/

„Streifzüge“-Artikel zum Projekt: https://www.streifzuege.org/2020/vivihouse/

–         Der Artikel stellt das Forschungsprojekt Vivihouse vor und ergründet die Vor- und Nachteile dieser und ähnlicher DIY-Bauweisen. Insbesondere auch die schwierige Finanzierung und der rechtlich komplexe Schutz der Idee (Patent / freie Lizenz) werden hier aufgegriffen und diskutiert.

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